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Frischpack: deutlich geringerer CO2-Fußabdruck

Die Käse-Appetitmacher aus Mailling stellen ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht vor

Mailling/Schönau, 08. Mai 2019 – Die Frischpack GmbH in Mailling hat das Thema Nachhaltigkeit systematisch in ihre Geschäftsstrategie integriert.  So konnte der CO2-Fußabdruck seit 2013 um etwa 54 Prozent, pro Tonne Produkt sogar um 64 Prozent reduziert werden. Schon seit 2015 bezieht Frischpack seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Energien. Seit 2018 setzt das Unternehmen zur Verbesserung der Um­weltbilanz auf die Eigenstromerzeugung durch eine Photovoltaik­anlage. Die Bemüh­ungen, die Energie- und Wasserverbräuche sowie Abfälle trotz Produktionswachstum zu reduzieren, hat das Unternehmen zum zweiten Mal in einem fundierten Nach­haltigkeitsbericht dokumentiert. Dieser basiert auf dem Berichterstattungsstandard des Rates für Nachhaltige Entwicklung sowie dem Deutschen Nach­haltigkeitskodex (DNK) – ergänzt mit nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die aus der Leitlinie der Global Re­porting Initiative (GRI) stammen. „Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit künftig einen immer höheren Stellenwert haben wird und richten unser Handeln seit vielen Jahren entsprechend aus“, so Marian Heinz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frischpack-Gruppe.

Drei Säulen, fünf Handlungsfelder
Die nachhaltige Geschäftsstrategie der Käse-Appetitmacher steht auf den drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Kern ist, durch die konsequente Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte auch den Kunden einen Mehrwert zu bieten. Die bereits 2015 definierten fünf Handlungsfelder mit insgesamt elf Kernthemen haben nach wie vor Bestand: 1. Umwelt, Energie und Wasser, 2. Rohstoffe, 3. Mitarbeiterinnen und Mit­arbeiter, 4. Gesellschaftliche Verantwortung, 5. Wirtschaft. Marian Heinz: „Wir haben unsere elf Kernthemen im letzten Jahr um das Thema ‚Nachhaltige Verpackungslö­sungen‘ erweitert, da wir auch hier unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten und eine Strategie zur Reduzierung der Folienverbräuche und zur besseren Recyclingfähigkeit entwickeln wollen.“ So geht es erstens um die Reduzierung konventioneller Kunststoffe auf ein Minimum, zweitens um bessere recyclingfähige Verbund- und Monomaterialien. Und drittens spielen Folien aus kompostierbaren Biopolymeren eine wichtige Rolle, wenn alternative Materialien erforscht werden. Produktqualität und Lebensmittelsicher­heit stehen für Frischpack dabei weiterhin an erster Stelle.

Integrierte Managementsysteme
Zu den von Frischpack integrierten Managementsystemen gehört schon seit einigen Jahren ein zertifiziertes Energie- und Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 50001 und DIN ISO 14001. Seit 2017 ist nun auch das zuletzt eingeführte Arbeits- und Ge­sundheitsschutzmanagementsystem (BS OHSAS 18001) erfolgreich zertifiziert worden. Dieser Schritt ermöglicht es Frischpack, auch das Handlungsfeld „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ systematisch einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unter­ziehen und damit die Nachhaltigkeitsleistung umfassend zu monitoren. „Was so unper­sönlich klingt, bedeutet jedoch genau das Gegenteil. Für uns stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Gesundheit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter sowie eine gezielte Förderung der Aus- und Weiterbildung im Fokus. Dass die Arbeitsatmosphäre bei Frischpack positiv gestaltet wird, zeigt unter anderem die Länge der Betriebszu­gehörigkeit. Mehr als 50 Prozent unserer Mitarbeiter sind bereits seit mehr als fünf Jahren, über 30 Prozent mehr als zehn Jahre Teil unserer Belegschaft“, ergänzt Marian Heinz.

Verankert auf allen Unternehmensebenen
Unternehmenserfolg, Qualität und nachhaltiges Handeln sind für Frischpack feste Be­standteile der Unternehmensführung und aller Entscheidungsprozesse. „Die oberste Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit liegt selbstverständlich bei der Ge­schäftsführung. Diese entwickelt zusammen mit dem Managementteam für Energie-, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz die übergeordnete Geschäftsstrategie, in die Nachhaltigkeit systematisch integriert ist.“, erläutert Marian Heinz. In regelmäßigen Meetings werden Kennzahlen, Abweichungen und besondere Gegebenheiten analysiert und Maßnahmen abgeleitet. Darüber hinaus gibt es einen kontinuierlichen Austausch mit dem Qualitätsmanagement, um Prozesse aufeinander abzustimmen und so die Qualität zu halten und mögliche Synergien zu nutzen.

Mit Industrie 4.0 und Lean Management wirtschaftlich und profitabel wachsen
Wirtschaftlichkeit ist eine wesentliche Säule der nachhaltigen Geschäftsstrategie von Frischpack. So sind seit 2017 alle Verpackungslinien in das System zur Maschinen­datenerfassung eingebunden. Dieses System erfasst technische Betriebsdaten als Basis für eine stetige Verbesserung der Produktionsprozesse, eine konsequente Stei­gerung der Effizienz sowie eine frühzeitige Fehlervermeidung. Dies hilft auch, die Rekla­mationsquoten und damit die Rohstoff- und Produktverluste zu verringern. Von 2016 auf 2017 konnte Frischpack die Reklamationsquote um mehr als 14 Prozent senken, von 2017 auf 2018 nochmals um weitere drei Prozent. Sich stets zu verbessern und Verschwendung zu vermeiden, bleibt Selbstverständnis von Frischpack. Dazu gehört auch das 2017 implementierte Konzept „5S“, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  in Workshops und Schulungen ihren eigenen Arbeitsplatz in punkto Sicherheit und Qualität analysiert haben. „Das Resultat unserer gebündelten Maßnahmen – wir haben Effizienz, Wirt­schaftlichkeit, Qualität, Ergonomie sowie Ordnung und Arbeitssicherheit gesteigert, mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt und den Energieverbrauch“, fasst Horst Luchtefeld, Geschäftsführer Operations, die Bestrebungen des Maillinger Unternehmens zusammen. „Und wir werden auf diesem Weg konsequent voranschreiten.“

Alle weiteren Informationen zum Thema "Nachhaltigkeit" sowie den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht 2018 finden Sie hier.

 

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