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Frischpack-Gruppe nachhaltig erfolgreich in 2019

Die unabhängige mittelständische Unternehmensgruppe wächst über dem Branchendurchschnitt und überzeugt mit innovativen Konzepten

Mailling/Schönau, 15. April 2020 – Die Frischpack-Gruppe bilanzierte auch für das Geschäftsjahr 2019 ein erfolgreiches Ergebnis und ein Wachstum über dem Branchen­durchschnitt. Der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 65.000 Tonnen gesteigert werden. Beim Umsatz verzeichnete die unabhängige, mittelständi­sche Unternehmensgruppe 330 Millionen Euro, das entspricht einem siebenprozen­tigen Plus im Vergleich zum Vorjahr. „Unsere strategische Neupositionierung und un­ser Konsolidierungskurs der letzten zwei Jahre greifen. Wir haben Synergien genutzt, Arbeitsbereiche neu strukturiert und ein gruppenübergreifendes Geschäftsleitungsteam aufgestellt. Das hat sich wie erwartet positiv auf die Effizienz ausgewirkt, vor allem im zweiten Halbjahr 2019“, erläutert Marian Heinz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frischpack-Gruppe, zu der die Frischpack GmbH in Mailling und die Baackes & Heimes GmbH in Viersen gehören.

 

Stärkung der Marktposition – Auszeichnung für Innovationskraft
Zum nachhaltigen Erfolg zusätzlich beigetragen hat zum Beispiel die Lizenzmarke „Fer­di Fuchs“, mit der die Käse-Könner von Baackes & Heimes 2019 ihre Marktposition im Bereich Lebensmittelhandel ausbauen konnten. Zudem wurden die „Ferdi Fuchs Käse­sticks“ von der Fachzeitschrift Milch-Marketing als Produkt des Jahres ausgezeichnet. Parallel dazu schloss Frischpack im Bereich Food-Service eine neue Vereinbarung mit Exquisa für das Schneiden und Verpacken von Frischkäsescheiben. Die Umsetzung erfolgt seit Januar 2020. Meilensteine setzten die Käse-Appetitmacher von Frischpack im vergangenen Jahr auch am Standort Mailling: Das Unternehmen hat beim 26. Inno­vationswettbewerb TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft und überzeugte in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“. Als einen von hundert Mittel­ständlern in Deutschland mit der stärksten Innovationskraft stufte den Technologie­führer Frischpack im vergangenen Jahr auch das Wirtschaftsmagazin Wirtschafts­woche ein. Und die Zeitung „Die Welt“ veröffentlichte Anfang 2020 eine im Vorjahr erho­bene Studie, in der Frischpack zu den beliebtesten Arbeitgebern in der Region gehört.

 

Bestleistungen auch beim Nachwuchs
Bei beliebten Arbeitgebern zeigt man offensichtlich gerne Bestleistungen: Drei Auszu­bildende schlossen 2019 in Mailling ihre Lehrzeit erfolgreich ab, einer davon sogar mit einer glatten Eins, ein weiterer bei verkürzter Lehrzeit. Vier Auszubildende wurden im selben Jahr neu eingestellt, 2020 sollen es insgesamt fünf werden. Parallel dazu starte­ten in Viersen 2019 drei junge Menschen ihre Ausbildung. Frischpack engagiert sich zudem für den universitären Nachwuchs und betreute 2019 die Bachelorarbeit einer Werkstudentin, deren Ergebnisse erfolgreich ins Lean Management integriert wurden.

 

Neues ERP-System und erneute Audits
Weiter vorangetrieben hat Frischpack auch die Digitalisierung der Prozesse. 2019 stand die Einführung eines neuen ERP-Systems (= Enterprise-Resource-Planning) im Mittel­punkt. Aufgrund der guten Vorbereitung konnte die zukunftsweisende Softwarelösung zur Steuerung aller Geschäftsprozesse ohne große Reibungsverluste integriert werden. Er­folgreich durchlaufen hat man außerdem die Audits zu Umwelt, Energie und Arbeits­sicherheit – Bereiche, die zum Selbstverständnis des Unternehmens gehören und damit gelebter Alltag sind.

 

Ausblick 2020
Die Frischpack-Gruppe ist sehr gut ins laufende Jahr gestartet. Bedingt durch die Coro­na-Krise verzeichnet das Unternehmen jedoch aktuell starke Rückgänge im Bereich Food-Service. Der Grund sind die Ausgangsbeschränkungen bzw. die Vorgabe, die Gastronomiebetriebe zu schließen. „Glücklicherweise sind wir mit unseren Standorten in Mailling und Viersen breit aufgestellt“, erläutert Marian Heinz. „Durch die momentan starke Nachfrage unserer Han­dels- bzw. Co-Packing-Partner können wir den Rückgang im Food-Service-Bereich teilweise kompensieren.“ So blickt Frischpack zuversicht­lich auf das Jahr, allerdings konzentrierter denn je, um auf Marktentwicklungen situativ und schnell zu reagieren. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen weiterhin Hand in Hand mit Kunden und Zulieferern an nachhaltigen Verpackungslösungen. Das Ziel ist, sinnvolle und sichere Alternativen zu den bisheri­gen Verbundmaterialien zu testen und für die Produktionstauglichkeit zu bewerten. Einen nachhaltigen Meilenstein setzt das Unter­nehmen zudem in diesem Jahr in Mailling. Hat man an diesem Standort den CO2-Aus­stoß in den letzten Jahren bereits um über 50 Prozent reduziert, hat man sich für dieses Jahr zum Ziel gesetzt, klima­neutral zu produzieren. „Nachhaltigkeit steht im Fokus un­seres unternehmerischen Handelns. So ist es nur ein konsequent weiterer Schritt, den wir in diesem Jahr trotz allem gehen“, fasst Marian Heinz zusammen.

 

Bild: Marian Heinz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frischpack-Gruppe.

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